Steckbrief

Unser Steckbrief

 

Menschen begegnen — Gott begegnen

 

Die Concordia-Gemeinde mit ihrer Martin-Luther-Kirche in Celle steht als Kirche Jesu Christi in der Einheit der heiligen und apostolischen Kirche. Sie bezeugt Jesus Christus als den alleinigen Herrn der Kirche und verkündigt ihn als den wahren Heiland der Welt. Maßstab ist die Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments als das unfehlbare Wort Gottes. Gebunden ist  die Concordia-Gemeinde an die drei altkirchlichen Bekenntnisse sowie an die Evangelisch-Lutherischen Bekenntnisschriften.

 

Mittelpunkt des Gemeindelebens ist das Feiern der Gottesdienste. Neben der Liturgie und dem Abendmahl hat die Auslegung der biblischen Botschaft in der Predigt einen besonderen Stellenwert. Dabei wird auf die biblischen Hintergründe genauso geachtet wie auf eine sachgerechte Übertragung in die Gegenwart. Die Gottesdienste sollen ein »Auftanken für die Seele« sein.

 

An den zweiten Sonntagen im Monat finden Themengottesdienste statt, bei denen fortlaufend die biblischen Bücher mit der Gemeinde behandelt und neuentdeckt werden.

 

Hier im Gottesdienst hat alles seinen Ursprung, und hier führen alle Wege zurück.

 

Wo wir herkommen

 

Fragt man nach den Ursprüngen unserer Concordia-Gemeinde, dann landet man in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wie sahen die kirchlichen und politischen Verhältnisse seinerzeit aus? Fakt ist, dass nach der Annexion Hannovers durch die Preußen im Jahr 1866 die Einmischung der Politik in kirchliche Angelegenheiten extrem voranschritt. Nicht nur Land und Leute, sondern auch die Kirche sollte dem Willen des neuen Herrschers in Berlin strikt untertan sein. So wurde im Jahr 1878 der Hermannsburger Pastor Theodor Harms, der sich gegen die Einführung der Zivilehe sowie die darauf folgende Trauordnung in der Hannoverschen Landeskirche wandte, kurzerhand aus seinem Amt entlassen. Zwei Drittel der Gemeindeglieder folgten und es kam zur Gründung der Kreuzgemeinde.

 

Die Hermannsburger blieben in ihrem Widerstand gegen die staatliche Einmischung in kirchliche Angelegenheiten nicht allein: Anlässlich des 300-jährigen Jubiläums des lutherischen Concordienbuches von 1580 traten 1880 genau 25 Gemeindeglieder aus der Landeskirche aus und gründeten am 25. Juni unsere Concordia-Gemeinde in Celle. Der Name geht auf den vorne abgedruckten Bibelvers des Epheserbriefes zurück. Concordia heißt nichts anderes als Einigkeit.

 

Am 8. Juli 1934 kam es zur Einweihung der Martin-Luther-Kirche, die der Architekt Professor Fritz Höger, auch genannt »Klinkerfürst des Nordens«, entworfen hatte. Inzwischen hat die Gemeinde mit Dr. Peter Söllner ihren 6. Pastor.

 


Was jetzt läuft

 

Die Concordia-Gemeinde ist eine Evangelisch-Lutherische Freikirche. Das heißt auch, dass sie nicht an das Kirchensteuersystem angebunden ist, sondern sich von den Beiträgen ihrer Mitglieder finanziert. Wir halten dies für sehr vorteilhaft, da einerseits auf den Gemeindeversammlungen völlig transparente Jahreshaushalte präsentiert werden können, andererseits die gewollte Trennung von Kirche und Staat viel besser eingehalten wird.

 

Mit der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) besteht ein Kooperationsvertrag. Mit der Christusgemeinde der SELK finden gemeinsame Gottesdienste sowie gemeinsame Kinderbibeltage zu Beginn der Sommerferien statt. Auch zur benachbarten Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Celle hat sich eine gute ökumenische Beziehung entwickelt. So finden jährlich gemeinsame Gemeindefahrten statt. Außerdem waren die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Celle und die Concordia-Gemeinde schon mehrfach Veranstalter für Begegnungen mit Celler Êziden.

 

Ein weiterer Pluspunkt ist die aktive Teilnahme am sog. Ökumenischen Frühstückstisch. In einem soliden Rahmen können wir so übergemeindliche Themen austauschen und in der Celler kirchlichen Öffentlichkeit mitwirken. So wurde bereits viermal die Celler Lange Nacht der Kirchen von uns mitveranstaltet.

 

Sehr wichtig ist uns das Engagement für das Projekt »Palästinensische Christen in Not«. Durch regelmäßige Kollekten und Spenden wird so Christen im Heiligen Land solide geholfen.

 

Gemeindekreise gibt es vom Kindergottesdienst bis zu den Senioren. Über alles Aktuelle informiert unsere monatliche, 36-seitige Gemeindezeitschrift »Kommende Kirche«. Der wichtigste Termin bleibt: Sonntags um 10.00 Uhr im Gottesdienst. Herzlich willkommen!

 

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